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Nein zur Todesstrafe: „Journey of hope“-Tour 2009 in Konstanz

Im Mai 2009 kam es zu einem Höhepunkt der Aktivitäten von Amnesty International Konstanz in diesem Jahr: Im Rahmen ihrer „Journey of hope“-Tour besuchten Organisator Bill Pelke sowie seine Mitstreiter Ray Krone und Terry Steinberg Konstanz, um auch die Konstanzer Bevölkerung von einem Nein zur Todesstrafe zu überzeugen. In einer gut besuchten Veranstaltung berichteten die drei US-Amerikaner von ihrem Schicksal: Bill Pelke verlor seine Grossmutter durch einen Mord, den ein junges Mädchen verübte, um an Geld zu kommen. In einer Zeit der persönlichen Entwicklung und im Geiste von der humanitären Überzeugung seiner Grossmutter geprägt, gelang es ihm, der Mörderin zu vergeben und sich radikal gegen die Todesstrafe in den USA zu stellen. Hierfür fand er Gleichgesinnte wie Ray Krone, der für eine Tat, die er nicht begangen hatte, viele Jahre unschuldig im Todestrakt sass. Auch Terry Steinberg ist von der Todesstrafe betroffen: Ihr Sohn wurde für ein Verbrechen, für das er nicht verantwortlich war, ebenfalls zum Tode verurteilt. Besonders berührend war, dass Terry Steinbergs Sohn zum Zeitpunkt der Veranstaltung immer noch von der Vollstreckung des Todesurteils gegen sich bedroht war. Im Anschluss an die Veranstaltung konnten Fragen gestellt werden, wovon die Besucher reichlich Gebrauch machten. Die Besucher gingen mit neuen Informationen und viele auch mit einer persönlichen Betroffenheit, die die Todesstrafe als solche in Frage stellte, wieder nach Hause.

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